Geschichte


Der Ortsname von Wecklingen wurde von „Wegkelingen“ abgeleitet, was soviel bedeutet wie „bei den Leuten des Wackilo“. Er ist der erste bekannte Namen für das heutige Wecklingen.
Einst war das Dorf eine Pfarrei, zu der z.B. der Nachbarort Ballweiler gehörte.
Urkundlich findet Wecklingen im Jahr 1231 erstmalig Erwähnung.

Im 16. Jahrhundert wurde Wecklingen zum Sitz der Adelsleute von Eltz, die sich hier ein Schloss bauten. Am Ende des Jahrhunderts wurde Wecklingen als Pfarrei aufgelöst, aber bereits 1776 neu aufgebaut. Zu Blieskastel eingemeindet wurde es erst im folgenden Jahrhundert.
Das Schloss von Eltz wurde später von Bauern überfallen, ging dann in leyenschen Besitz über und wurde als Gutshof betrieben.
Während der Französischen Revolution wurde es fast vollkommen von Bauern zerstört - so lassen sich heute nur noch wenige Aspekte der damaligen Zeit wiederfinden. Das letzte große Wahrzeichen, „ein Torbogen“, wurde 1945 von den Amerikanern beseitigt. Das heute ca. 200 Seelen große Dorf liegt in einem Tal und wird von Ackerflächen, Wiesen und Wäldern umschlossen. In der Nähe kann man im Naturschutzgebiet Kalbenberg verschiedene seltene Blumen wie Orchideen und Küchenschellen bewundern.